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der Regisseur

 

Raik Knorscheidt

 wurde 1972 in Halle an der Saale geboren.

Nach dem Studium der deutschen Literaturwissenschaft,

Philosophie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und

Medien‑/Kommunikationswissenschaft an der dortigen Martin-

Luther-Universität  folgte er 1996 dem Ruf seines Mentors

Professor Roland Velte als sein persönlicher Assistent an das

Opernhaus Halle.

 

Ab 1998 führte ihn seine freischaffende Tätigkeit als

Regieassistent an verschiedene Theater Deutschlands, u.a. an das

Neue Theater Halle, Staatstheater Braunschweig,

Prinzregententheater München, Semperoper Dresden und

Hamburgische Staatsoper.

Besonders hervorzuheben ist während der Spielzeit 1998/99 die

Mitarbeit im Regieteam Willy Decker an der Semperoper Dresden

und der Hamburgischen Staatsoper.

 

Im Jahr 1999 inszenierte er seine erste Oper "Die menschliche

Stimme" von Francis Poulenc am Prinzregententheater München.

Auf Grund des großen Erfolges wurde die Produktion im Februar

2000 zum Internationalen Theatertreffen der Bayerischen

Theaterakademie im Prinzregententheater München eingeladen.

 

Von Januar 2000 bis August 2001 war er erstmals fest

als Regieassistent und Abendspielleiter am Oldenburgischen

Staatstheater engagiert, dort bot sich ihm die Möglichkeit in den

Sparten Oper, Schauspiel und Tanztheater zu arbeiten.

Am Oldenburgischen Staatstheater realisierte er das

Schauspielprojekt "xxx Sivvi - Das Ariel-Projekt". 2001 wurde er

außerdem im Rahmen der "Akademie Musiktheater heute"

Stipendiant der Deutschen Bank.

 

Im Januar 2002 engagierte ihn Andreas Homoki als Spielleiter an

die Komische Oper Berlin. Dort setzte er die Oper "Greek" von

Mark Anthony Turnage in Szene und erhielt dafür im September

2002 den Regiepreis der "Akademie Musiktheater heute".

Unmittelbar darauf folgend entstand am Staatstheater

Braunschweig seine Inszenierung der Oper "Der Mann, der seine

Frau mit einem Hut verwechselte" von Michael Nyman.

 

Durch die Zusammenarbeit u.a. mit Willy Decker, Harry Kupfer,

Peter Konwitschny, Andreas Homoki, Dietrich Hilsdorf,

David Alden, Calixto Bieto, Barrie Kosky, Richard Jones,

Tony Palmer und Roland Velte wurde die Regietätigkeit von

Raik Knorscheidt im Besonderen geprägt.

 

Im Anschluss daran arbeitete er als freischaffender Regisseur für

Oper und Schauspiel. Seit 2007 inszenierte er an der Oper Bonn

unter Tony Palmer und Klaus Weise.

 

In diesem Jahr inszeniert er zum ersten Mal auf der

Freilichtbühne Schuld

„Mein Freund Wickie und die starken Männer“.

Das gesamte Ensemble der Freilichtbühne Schuld freut sich auf

eine interessante und erfolgreiche Zusammenarbeit mit

Raik Knorscheidt.